RASEN SPORT CLUB
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Neu im Hallenteam
Andreas Haas

 

Herren Spielberichte 2011/12 Team 2011/12

5. Verbandsliga wir spielen mit 2 Mannschaften 6 Turniere.

Samstag, 5. November 2011 Ausrichter: Eintracht Frankfurt III
Spielzeit 2 x 20 min. Keine Auszeit!

Tor: Peter Petersen
Abwehr: Torsten Bönisch, Florian Schardt, Eric Belly
Mitte: Benjamin Held (Oliver Rommeck )
Angriff: David Suppes, Andreas Kuhn, Oliver Rommeck

Rasen Sport Club – TSV 1857 Sachsenhausen 1:5 (1:1)

Wir sind erst 20 Minuten vor Spielbeginn da. Benni, Torsten und Andi K. warten schon. 15 Minuten für Besprechung und Warmmachen sind eher unprofessionell und wir sind damit weit von unserern selbstgesteckten Zielen entfernt. Es geht gegen Absteiger TSV 1857 Sachsenhausen. Wir wenden das unter Stephan neu erlernte System an und dieses funktioniert in der Defensive recht gut. Trotzdem kommt es immer wieder zu Fehlern im Spielaufbau und die Offensive agiert zu spät oder überhastet. Sachsenhausen geht in Führung, die wir duch Benni wieder zu einem 1:1 machen das bis zur Pause Bestand hat.

Nach der Pause fallen kurz hintereinander zwei Tore für 1857 die man getrost als Geschenke bezeichnen kann. Eine Phase hektischer Nervosität die nur schwer zu erklären ist. Oder liegt es daran das Benni und Eric nicht auf dem Feld sind ? Dann wird der Aufbau wieder ruhiger aber der Deutsche Meister der Jahre 1939 und 1943 ist das Team mit den besseren Einzelspielern. Sie schießen noch zwei weitere Tore. Kurz vor Spielschluß gibt es die noch die Möglichkeit zur Ergebniskorrektur aber Oli konnte einen 7 Meter leider nicht verwandeln. Wir sind geknickt denn mit so einer deutlichen Niederlage hatte keiner gerechnet.

 

Während ich anschließend 2 Spiele pfeiffe findet in der Kabine die Mannschaftsbesprechung statt. Kritisch hinterfragt wird warum die Mannschaft die Vorgaben auf dem Platz nicht umsetzt und ob das zu spät Kommen einiger Spielern vor dem Spiel auf mangelnde Erfolgsorientierung zurück zu führen ist. Personelle Konsequenzen stehen im Raum und bewirken bei etlichen Spielen erhöhte Aufmerksamkeit und Selbstkritik. Jedenfalls schliesst sich eine Diskussion an die hinterher von Einigen als konstruktiv betrachtet wurde. Gegen Rotenburg wollen die Aufbauspieler mehr an die Risikogrenze gehen.

Rasen Sport Club – Ski Rotenburg 2:3

Ein völlig verpatzter Start. Unter anderem ein verhungerter Querpass der Aufbauspieler, den sich ein gegnerischer Stürmer abholt und einschießt. Nach 8 Minuten hat sich die Nervosität gelegt, aber es steht 2:0 für Rotenburg. Die spielen solide, eher abwartend und setzen auf ihr Konterspiel und unsere Fehler. Wir spielen ruhig und konzentriert weiter. Das Spielsystem funktioniert, wir fangen die Bälle meist schon früh ab und leiten dann, meist sehr gekonnt die Konter ein. Technische Mängel unserer Offensivspieler bei der Ballannahme sorgen zwar dafür das Rotenburg nicht unter Dauerdruck steht, trotzdem haben die Nordhessen einiges zu tun. Torsten erzielt einen Eckentreffer und kann auf 2:1 verkürzen. Andi schließt eine Kombination nach Pass von Oli ab und es steht 2:2. Inzwischen sind wir feldüberlegen. Als wir das Spiel im Griff zu haben scheinen müssen wir einen Eckentreffer hinnehmen. Rotenburg verteidigt die letzten 5 Minuten engagiert so dass uns der Ausgleich verwehrt bleibt.

Rasen Sport Club – Eintracht Frankfurt 6:3

Kurze Pause und wir knüpften nahtlos an unsere Leistung von vorher an. Andi K. hatte sich am Fuß verletzt und konnte nicht weiter spielen. Auf der Grundlage des nun fast fehlerlosen und offensiven Aufbauspiel es und mit einem immer stärker werdenden Benni ließen wir uns auch vom 0:1 nicht aus der Bahn werfen. Jedenfalls sollte die Eintracht nie mehr als ein Tor führen. Dabei hatten die Adlerträger gerade mit 4:3 gegen die hoch einzuschätzenden Sachsenhausener gewonnen und waren entsprechend selbstbewußt. Trotzdem gelang es den Frankfurtern nicht gegen die, fast immer sehr geschlossen auftretenden, Grün-Weissen eine Feldüberlegenheit zu erreichen. Vor allem Benni spielte sehr stark und erzielte insgesamt 4 Treffer. Aber auch Peter Petersen hatte sich von Spiel zu Spiel gesteigert und machte jetzt ein überragendes Spiel. Trotzdem war es bis zum Ende knapp. David hatte das 4:3 erzielt. Anschließend wurden zahlreiche RSC Konter nicht konsequent zu Ende erzielt, bis dann der Treffer zum 5:3 zum ersten Mal für einen 2 Tore Vorsprung sorgte. 3 Minuten vor Schluß war der Vorsprung allerdings in Gefahr, als die Eintracht einen 7 Meter zugesprochen bekam. Aber der in diesem Spiel überragende Peter konnte diesen über die Latte lenken. Eine kurze Ecke ermöglichte dann Florian mit seinem ersten Treffer für den Rasen Sport Club den Schlußpunkt zu setzen. Zum ersten Mal ein Sieg gegen die Eintracht.

Resüme:Bei aller Freude über den hervorragend herausgespielten Sieg über die Eintracht ist klar. Wir müssen in Zukunft viel stabiler werden, und unser Potential regelmäßig abrufen.

Samstag 26.11.2011

2. Spieltag Austragungsort: Bad Nauheim

Spielbericht 1. Herren.

Da zum ersten Mal in der Geschichte des RSC zwei Mannschaften an den Start gehen, fahren wir auch zum ersten Mal in zwei Gruppen zum Austragungsort. Für die erste Mannschaft treffen sich Benni, Flo, Olli und Andi in Wiesbaden am Taxistand und schaffen, was wahrscheinlich auch zum ersten Mal in der Cubgeschichte des RSC geschafft wurde: Wir fahren pünktlich los! Michael, der uns heute, aufgrund der dünnen Personaldecke, aushilft und David fahren eigenständig nach Bad Nauheim. Durch die rechtzeitige Ankunft haben wir noch die Möglichkeit uns einzuspielen und uns an den sehr speziellen Boden zu gewöhnen.

Rasen Sport Club – DHC Wiesbaden II 2:4 (2:1)

Tor: Kehder
Abwehr: Held, Schardt, Rinke
Mitte: Rommeck, (Held)
Sturm: Suppes, Kuhn

Tore: 1:0 Kuhn; 2:1: Kuhn

Das erste Spiel des Tages hält auch gleich schon so etwas wie einen Klassiker parat, das Derby zwischen Rasen Sport Club und DHC. Der DHC ist auf dem Papier stärker besetzt, da er mit zwei Spielern aus der 2. Verbandsliga antritt, einer davon ist Schimmi, unser Damentrainer.

Einen ersten herben Rückschlag erleiden wir dann auch schon sehr früh im Spiel: Olli wird vom Gegner mit dem Schläger am Kopf getroffen und trägt eine Platzwunde an der Augenbraue davon. Da die Wunde stark blutet rufen die Bad Nauheimer einen Krankenwagen und Olli kann so optimal versorgt werden.

Nun müssen wir den restlichen Spieltag zu sechst bestreiten, lassen uns den Rückschlag zunächst aber nicht anmerken. Wir gestalten die Partie offen und gehen sogar, durch Andi auf Zuspiel von Benni, in Führung. Doch statt die Führung auszubauen müssen wir zunächst den Ausgleich hinnehmen, können dann aber erneut in Führung gehen. Andi hatte sich über die Außen gegen den DHC-Verteidiger durchgesetzt und die Kugel im Tor untergebracht. So können wir mit einer Führung in die Pause gehen.

Kurz darauf erzielt Andi sogar das drei zu eins, das jedoch nach intensiven Beratungen der Schiedsrichter nicht gegeben wird. Insgesamt wohl eine korrekte Entscheidung, aber dennoch ärgerlich. Nun ist der DHC am Drücker und schafft den erneuten Ausgleich. Wir verlieren an Konzentration und fangen uns kurz vor Spielschluß noch zwei unnötige Gegentore und müssen das Spiel verloren geben. Die Niederlage ist ärgerlich, da vermeidbar, aber wir müssen nach vorne sehen. Noch zwei Partien, in denen man die Bilanz noch aufbessern kann.

Bad Nauheim II – Rasen Sport Club 1:4 (0:1)

Tor: Kehder
Abwehr: Rinke, Schardt
Mitte: Held
Sturm: Suppes, Kuhn

Tore: 0:1 Kuhn; 1:2: Held; 1:3 Held; 1:4 Held

Das zweite Spiel des Tages geht gegen den Gastgeber VfL Bad Nauheim. Wir sind nun nur noch zu fünft. Aber auch in diesem Spiel gelingt uns die Führung durch Andi. Wir gestalten die Partie defensiv stark und lassen kaum Bad Nauheimer Gelegenheiten zu. Allerdings geht auch nach vorne nicht allzu viel. So kommt es, dass wir trotz Überlegenheit kurz nach der Pause doch den Ausgleich hinnehmen müssen. Aber nur kurze Zeit später schnappt Benni sich Kugel, dringt in den Kreis ein und stellt die Führung wieder her. Noch zwei weitere Tore von Benni sollten folgen und wir gewinnen das Spiel im Großen und Ganzen souverän. Hier konnte man sehen wie wichtig die Arbeit nach hinten ist. Wir haben kaum etwas zugelassen und so den Bad Nauheimern früh die Freude am Spiel genommen und wir haben uns nicht durch den Ausgleich verunsichern lassen.

Rasen Sport Club – Rasen Sport Club II 9:1 (5:0)

Tor: Kehder
Abwehr: Rinke, Schardt
Mitte: Held
Sturm: Suppes, Kuhn

Tore: 1:0 Kuhn; 2:0 Kuhn; 3:0 Schardt; 4:0 Kuhn; 5:0 Held; 6:0 Held; 7:0 Kuhn; 8:1 Kuhn; 9:1 Suppes

Im letzten Spiel des Tages kommt es zum vereinsinternen Duell. Die zweite Mannschaft, die gegen die Frankfurter Eintracht überraschend knapp mit eins zu zwei verloren hatte flößt der "Ersten" gehörigen Respekt ein. Wir wollen das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen und auf jeden Fall die wichtigen drei Punkte holen. Dabei hilft Olli, der mittlerweile wieder mit geklebter Wunde aus dem Krankenhaus zurück ist und die Trainerrolle übernimmt. Somit sollten sich also auch unsere Befürchtungen als unbegründet herausstellen. Nach leichten Anfangsschwierigkeiten bringt Andi die erste Auswahl mit zwei zu null in Führung. Kurz danach kann Flo seine ersten Treffer besteuern. Die Partie ist im Großen und Ganzen gelaufen. Die zweite Auswahl ist etwas müde und oft einen Schritt zu spät, sodass noch einige Tore folgen sollten. Auch der Ehrentreffer für die "Zweite" war drin und David kam mit dem letzen Tor des Tages doch noch zu seinem Torerfolg.

Alles in Allem ein nettes Spiel und sicher für beide ein Gewinn. Gewissermaßen ein Training unter realistischen Wettkampfbedingungen. Insgesamt war es ein erfolgreicher Tag für beide Mannschaften.

Die zweite Mannschaft hat einen erfolgreichen Start ins erste Turnier erlebt, die knappe Niederlage gegen Frankfurt kann hier bestimmt motivieren für die weiteren Spiele. Auch die erste Auswahl bleibt im Aufstiegsrennen und belegt hinter der Eintracht aus Frankfurt den zweiten Platz mit nur einem Punkt Rückstand. Da Sachsenhausen nicht angetreten ist in Bad Nauheim, ist wohl ein Konkurrent um den Aufstieg bereits aus dem Rennen. Wenn wir zukünftig noch solche Spiele wie gegen den DHC gewinnen und nicht unnötig aus der Hand geben, führt der Weg in die 4. Verbandsliga vielleicht doch über Wiesbaden.

Spielbericht: Andreas Kuhn

Noch anzumerken das Benjamin Held den bisherigen Torrekord von unserem legendären "Alle 5 Tore" Jörn Rappenecker ausgelöscht hat. Siehe "Ewige Tabelle"

Die 2. Mannschaft war auf dem gleichen Turnier (siehe oben) und spielte ausser gegen die 1. Herren noch gegen Eintracht Frankfurt Hier der Bericht von Andreas Haas

Eric Belly

3. Turnier in Sachsenhausen Sporthalle Süd

Am 14.01 stand in Frankfurt bei der TSG Sachenhausen der 3. Spieltag der Saison an. Nach einer Spielzeit, in der sich bisher noch niemand als klarer Favorit herauskristallisiert hatte, waren auch wir noch im Aufstiegsrennen vertreten. Um unsere Chancen optimal zu nutzen, wollten wir um 12:15 Uhr am Schlachthof losfahren. Wir waren diesmal auch rein zahlenmäßig gut besetzt, auch wenn wir aus der zweiten Mannschaft auffüllen mussten, weil Olli und Torsten nicht spielen konnten. Eric, Benni, Philipp, Flo, Andi Haas und Andi Kuhn fuhren in zwei Autos nach Frankfurt, Michael, Patrick und David kamen direkt an die Halle. Durch die einigermaßen pünktliche Abfahrt waren wir früh genug am Spielort um die leere Halle für uns nutzen zu können. Wir machten uns warm und versuchten uns an den extrem rutschigen Hallenboden zu gewöhnen, der uns vor einige Schwierigkeiten stellte. Dennoch gingen wir optimistisch ins erste Spiel.

RSC Wiesbaden – TSG Sachsenhausen 4:6 (2:4)

Tor: Kehder
Abwehr: Schmitt-von Unruh, Schardt, Rinke
Mitte: Held
Sturm: Haas, Kuhn, Suppes

Tore: 1:2 Held; 2:4 Held; 3:5 Haas; 4:5 Held

Um vierzehn Uhr hatten wir gegen den Lokalmatadoren unser erstes Spiel und wollten Revanche nehmen für unsere Niederlage im ersten Spiel. Die erste Überraschung erlebten wir jedoch noch vor dem Spiel: Sachsenhausen trat ohne Torhüter, dafür mit sechs Feldspielern an. Was auf die Aufgabe auf den ersten Blick lösbarer erscheinen ließ, entpuppte sich als große Herausforderung. Der eine Mann mehr beim Gegner machte unser Spiel nahezu unmöglich, es gab überhaupt keine freien Räume mehr, durch die man den Ball nach vorne hätte spielen können. Auch in der Abwehr stand immer einer der Gegner frei, was bei sechs Gegenspielern wenig verwunderlich ist. So dauerte es auch nicht allzu lang, bis wir mit zwei Toren hinten lagen. Nach Bennis Anschluss gab es nochmal Grund zur Hoffnung, doch Sachsenhausen traf erneut zwei Mal, ehe Benni den erneuten Anschluss erzielen konnte und mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause. Wir nahmen uns vor unser Spiel weiter ruhig aufzubauen und wollten den Gegner so doch noch in die Knie zwingen. Zunächst sah es auch ganz gut aus, wir wurden ruhiger und kamen so auch immer näher heran. Das erste Saisontor von Andi Haas und ein weiterer Treffer von Benni brachten uns kurz vor Ende auf 4:5 heran und zumindest ein Unentschieden schien nun greifbar. Doch Sachsenhausen spielte nicht mit und erzielte fast im direkten Gegenzug das 4:6. Nun war keine Reaktion mehr möglich und wir mussten uns geschlagen geben. Der sechste Feldspieler hat uns zu stark aus dem Konzept gebracht und die deutlich stärkere Leistung der zweiten Hälfte reichte nicht aus um den Gegner zu besiegen, zumal während des Spiels beide uns zugesprochenen Strafecken vergeben wurden.

RSC Wiesbaden – Ski Rotenburg 2:5 (0:0)

Tor: Kehder
Abwehr: Schmitt-von Unruh, Schardt, Rinke
Mitte: Held
Sturm: Haas, Kuhn, Suppes

Tore: 1:3 Held (KE); 2:4 Held (KE)

Das zweite Spiel des Tages fand gegen Rotenburg statt und auch hier hatten wir das Hinspiel unglücklich verloren. Sollten wir hier jedoch gewinnen war, was den Aufstieg angeht, noch nichts verloren. Und in der ersten Hälfte bauten wir unser Spiel entsprechend ruhig auf und hatten den Gegner weitgehend im Griff. Nur mit dem Tore schießen wollte es nicht klappen, sodass wir mit einem für die Halle etwas ungewöhnlichen null zu null in die Pause gingen. Dies bedeutete aber auch, dass wir noch alles in der Hand hatten. Es sollte jedoch anders laufen und bereits nach wenigen Sekunden der zweiten Hälfte mussten wir den Rückstand hinnehmen. Hiervon sollten wir uns nicht mehr richtig erholen und als Rotenburg noch weitere zwei Mal traf, war das Gefühl das Spiel noch drehen zu können dahin. Benni kam zwar durch eine Kurze Ecke nochmal zum Anschluss, aber Rotenburg hatte immer die richtige Antwort parat und ließ uns nicht mehr rankommen. Auch Bennis zweiter Treffer des Spiels, ebenfalls nach einer Ecke, sollte daran nichts mehr ändern. Die Niederlage, die nur im Ergebnis, aber keineswegs im spielerischen Verlauf so deutlich war, bedeutete aber auch, dass der Aufsteiger in diesem Jahr nicht aus der Landeshauptstadt kommen wird.

RSC Wiesbaden – Eintracht Frankfurt 2:4 (1:2)

Tor: Kehder

Abwehr: Schmitt-von Unruh, Schardt (Haas)
Mitte: Held
Sturm: Haas, Kuhn, Suppes

Tore: 1:0 Held; 2:2 Suppes

Die Geschichte unseres letzten Spiels des Tages ist schnell erzählt. Wir versuchten den Tag noch einigermaßen erfolgreich abzuschließen und wenigstens gegen die Eintracht noch Punkte mitzunehmen. Und wir machten hier auch unser bestes Spiel, hatten die meisten Torchancen (die zwar auch zu häufig liegen gelassen wurden, aber immerhin) und waren zum ersten Mal an diesem Tag in Führung. Erneut war es Benni, mit seinem sechsten Treffer im dritten Spiel, der uns nach vorne schoss. Den zwischenzeitlichen Ausgleich und den Rückstand steckten wir gut weg. David erzielte nach der Pause mit seinem ersten Tor den Ausgleich. Doch am Ende sollte auch das alles nichts nützen und wir mussten den erneuten Rückstand hinnehmen, dem noch ein weiteres Eintracht-Tore folgen sollte, das die dritte Niederlage im dritten Spiel besiegelte.

Was auf den ersten Blick so unerfolgreich aussieht ist bei näherer Betrachtung gar nicht so schlecht gewesen. Wir sind in einer Besetzung angetreten, die in dieser Form noch nicht zusammen gespielt hatte. Olli und Torsten konnten nicht spielen und wir mussten aus der zweiten Mannschaft auffüllen. Dass es in dieser Situation nicht rund laufen kann, ist nachvollziehbar. Hierzu fehlt uns einfach die Erfahrung und Souveränität um so etwas auszugleichen. Trotzdem haben wir haben in keinem der Spiele wirklich schlecht ausgesehen, auch wenn natürlich Fehler gemacht wurden. Da verlieren aber so oder so keinen Spaß macht, muss man das Ergebnis als Ansporn sehen, aus (einigermaßen) guten Leistungen eben auch mal Punkte zu machen. Gelegenheit dazu gibt es am letzten Spieltag: Heimspiel in Wiesbaden, Derby gegen den DHC und Duell mit der zweiten Mannschaft sind die Zutaten, die einen versöhnlichen Saisonabschluss möglich machen können.

Spielbericht: Andreas Kuhn

Noch anzumerken ist ein guter Einstand von Philipp der, eigentlich für den Sturm vorgesehen, immer wieder gefährliche Bälle aus der Abwehr bis vor das Tor spielte. Andreas erster Auftritt mit der 1. Herren war von einem Tor gekrönt. Benni war wieder mal überragend und überall mit Schürfwunden bedeckt.Schlimmer aber ist die Armverletzung die hoffentlich bald wieder verheilt. Gute Besserung !

Eric Belly

4. Turnier in Wiesbaden Sporthalle Geschwister Scholl Schule 03.03.2012

Der letzte Spieltag der Saison wurde in Wiesbaden ausgetragen, war allerdings für keinen der beteiligten Mannschaften mehr von Bedeutung, da Rotenburg bereits als Aufsteiger feststand. Dennoch trafen sich insgesamt fünf Mannschaften um die letzten Partien des Winters auszutragen. Auf eine feste Uhrzeit am Treffpunkt wurde verzichtet. Allerdings geschah dies wohl weniger aufgrund der Bedeutungslosigkeit des Spieltags, als vielmehr deswegen, dass sich viele Spieler an vorangegangenen Spieltagen nicht an die Verabredungen hielten und so die Abreise immer erst mit Verzögerung stattfand.

RSC Wiesbaden – DHC Wiesbaden II 5:3 (2:0)

Tor: Kehder
Abwehr: Schmitt-von Unruh, Schardt
Mitte: Rommeck
Sturm: Kuhn, Suppes, Held

Tore: 1:0 Held (KE); 2:0 Kuhn (KE); 3:2 Rommeck; 4:2 Kuhn; 5:2 Schardt

Auch ohne feste Uhrzeit waren wir zu Beginn des Spiels in Vollbesetzung. Zwar waren einige unserer Spieler bereits im Spiel vorher im Einsatz gewesen, da sie bei der zweiten Mannschaften aushalfen, negativ machte sich dies aber nicht bemerkbar. Im Gegenteil: Wir begannen gut und ließen dem DHC kaum eine Chance. Deswegen gingen wir auch verdient nach einer Kurzen Ecke von Benni in Führung. Das zweite Eckentor des Spiels durch Andi unterstrich die Überlegenheit nur noch. Umso unerklärlicher der Einbruch zur zweiten Hälfte. Es war noch nicht lang gespielt als wir den Anschluss hinnehmen mussten. Dies allein wäre noch zu verkraften gewesen, aber wir fanden nun überhaupt nicht mehr zu unserem Spiel. Die Bälle wurden zwar gut aus der Abwehr in die Spitze gespielt, allerdings konnten sie von den Stürmern nicht verwertet werden. Folgerichtig der Ausgleich der DCHler nach einer Ecke.

Die zweite Derbyniederlage dieser Saison wollte wohl allerdings niemand hinnehmen und so fand die zweite Verwandlung des Spiels statt. Von nun an waren wir wieder die klar überlegene Mannschaft und zeigten eines unserer besten Spiele der Saison. Als Initialzündung zur neuerlichen Überlegenheit kann Ollis schönes Rückhandtor zur erneuten Führung gelten. Andi baute nach freundlicher Mithilfe des Torhüters die Führung weiter aus und brach so endgültig den Widerstand des DHC. Flo erhöhte mit seinem ersten Tor des Tages nach sehenswerter Kombination noch auf fünf zu zwei. Das dritte Tor des DHC war lediglich Makulatur und änderte nichts mehr an einem zu (fast) keinem Zeitpunkt gefährdeten Sieg des RSC.

RSC Wiesbaden I – RSC Wiesbaden II 4:0 (2:0)

Tor: Kehder
Abwehr: Schardt, Held
Mitte: Rommeck
Sturm: Kuhn, Suppes

Tore: 1:0 Suppes; 2:0 Kuhn; 3:0 Held; 4:0 Held

Die Geschichte des zweiten Spiels des Tages ist schnell erzählt. Wir konnten zwar nur noch mit fünf Mann antreten, da Phillip zurück an den Schreibtisch musste, aber der Sieg der ersten Auswahl war dennoch zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Das erste Tor ließ zwar einige Zeit auf sich warten, aber wir ließen uns dadurch nicht nervös machen und bauten weiter in aller Ruhe unser Spiel auf. Schließlich war es David, der den Knoten zum Platzen brachte und mit seinem ersten Tor seine in beiden Spielen hervorragende Leistung krönte. Andi besorgte das zwei zu null. Die beiden letzten Tore des Spiels und der Saison wurden von Benni beigesteuert. Die zweite Auswahl kam durch Eric zur ihrer einzigen Nennenswerten Chance, konnte diese aber nicht nutzen, so dass sich der RSC II zu null geschlagen geben musste.

Diese Saison ist nun beendet und macht Mut für die nächste Saison. Auch wenn nicht immer alle nach Wunsch verlief, wurden diesmal beide Spiele überzeugend gewonnen und dies mit zum Teil ansehnlichem Hockey. Lässt sich diese Leistung mit ins nächste Jahr mit nehmen, wird der RSC sicherlich eine andere Rolle in der Liga spielen.

Turnierbericht Andreas Kuhn