RASEN SPORT CLUB
WIESBADEN e.V.

     
 

Der Club

 

Clubleben

Kontakt

Mitgliedschaft

Partner

Impressum

 
Hockey
Teams
 
LockerZocker
 
Damen
 
Herren
 
Senioren
 
Jugend
Berichte
 
Halle
 
Feld
Krocket
 
 
Info
 
 
 
 
 
 
 
 
Neu im Hallenteam
Tobias Maar
Ben Miller
Patrick Kehder
Philipp Schmidt-von Unruh

 

Herren Spielberichte 2010/11 Team 2010/11

Abgestiegen in die 5. Verbandsliga spielen wir erstmals in Turnierform. Heißt 4 Turniere.

Vorrunde A - Samstag, 13. November 2010 Ausrichter: KSV Baunatal, Max -Riegel -Halle, Altenritterstraße. Spielzeit 2 x 20 min. Keine Auszeit!

Tor: Peter Petersen
Abwehr: Torsten Bönisch, Benjamin Held
Mitte: Oliver Rommeck (Christopher Nickel)
Angriff: David Suppes, Andreas Kuhn, Christopher Nickel

Wir treffen uns in zwei Gruppen. Torsten liest Andi Kuhn zu Hause und Benni auf dem IKEA Parkplatz auf. Peter, Oli, David und Christopher starten am Wiesbadener Hauptbahnhof bzw. Burger King. Nach zweistündiger Fahrt erreichen wir um 12:00 Uhr die noch verschlossene Max -Riegel -Halle in Baunatal. Die drückende Blase wird im benachbarten Fitnessstudio geleert. Das erste Spiel zwischen Bad Nauheim II und dem KSV Baunatal soll um 13:00 Uhr beginnen. Während Baunatal die Banden aufbaut nehmen wir einen kleinen Snack zu uns. Das freie Spielfeld wollen wir nutzen. Wir spielen uns ein, machen zwei Übungen um etwas Ballgefühl zu bekommen und spielen Peter warm. Danach teilte uns die Turnierleitung mit, dass wir auch einen Schiedsrichter stellen müssen. Torsten pfeifft das erste Spiel, da Oli für die Taktikbesprechung unentbehrlich ist. Wir spielen das Turnier in der sogenannten „Penis“-Formation. Tatsächlich trägt diese Aufstellungsvariante einen noch präziseren Namen, der aber hier aus menschenverachtenden Gründen nicht genannt werden darf. Wenn ihr wissen möchtet, woher die Namensgebung rührt, sprecht die Spieler bitte persönlich an. Wir besprechen die Self -Pass -Regel, das Verhalten bei gegnerischen und eigenen Ecken und Freischlägen, den Aufbau und das Abwehrverhalten. Anschließend schauen wir uns noch ein paar Minuten der zweiten Hälfte des ersten Vorrundenspiels an und laufen uns im Vorraum der Halle warm. Bereits dort fällt den Spielern auf, dass sich der 150 jährige Verkäufer für Speisen und Getränke nicht immer an seinem Platz hinter der Theke aufhielt. Wir überlegen ob wir diesen Umstand für einen Kuchendiebstahl nutzen können. Aber nicht jetzt, schließlich stand das erste Spiel an. Der DHC Wiesbaden traf zu unserer Verwunderung mit zwei bekannten Gesichtern ein: Eugen Tolmach und auch Christopher Schiminski, mit dem die Wenigsten gerechnet hatten. Obwohl das die Aufgabe deutlich schwerer macht, freuen wir uns auf das Aufeinandertreffen mit den beiden.

Rasen Sport Club – DHC Wiesbaden II 0:0 (0:0)

Oli erwies sich bereits in der Anfangsphase als hartnäckiger Gegenspieler von Schimi. Über die gesamte Spieldauer entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit einigen guten Chancen auf beiden Seiten. Der DHC hatte Glück dass Andi Kuhn mit einem Stecher das Tor verfehlte und Benni bei einem Konter im 1 gegen 1 rechts am Tor vorbeischoss. Bei einigen sehenswerten Angriffen über Oli und David fehlte das letzte Quentchen Glück oder das Timing stimmte nicht ganz bei Pässen in den Lauf. Wir konnten Aufatmen als ein DHC Spieler den Ball am leeren Tor vorbei schoss. Peter lenkte zwischenzeitlich einen Lupfer mit dem linken Handschuh über das Tor. Auch das Eckenverhältnis war weitestgehend ausgeglichen: 2 bis 3 Ecken für jedes Team. In wirklich allerletzter Sekunde hat Christopher dann doch noch die Chance zum Siegtreffer: Einen harten und präzisen Pass von Torsten durch das Zentrum setzte er freistehend vorm Tor mit einem Stecher haar scharf drüber. Es war ein 0:0 der besseren Sorte und am Ende des Tages sollte es sogar das Spiel sein, bei dem wir die meisten Chancen zulassen mussten. Peter erwies sich als starker Rückhalt und hatte großen Anteil an seinem wohl ersten Shutout mit dem RSC.

Bad Nauheim II - Rasen Sport Club 2:3 (0:2)

Tore: 0:1 Held (Strafecke) 0:2 Nickel 2:3 Held

Den Spielern war klar, dass es im letzten Spiel gegen Baunatal sehr schwer wird und wir gegen Bad Nauheim gewinnen sollten, wenn wir hier mehr erreichen möchten. „Nochmal alles raushauen“ war der Vorsatz für dieses Spiel und das gelang in der Anfangsphase gut. Die Angriffe des Gegners waren allerdings auch harmlos. Davids Laufwege wurden deutlich besser und die Diagonalbälle aus der Abwehr sowie ein paar schöne Pässe von Oli aus dem Halbfeld sorgten für vielversprechende Chancen. Früh konnten wir eine von den Stürmern herausgeholte Ecke zur 1:0 -Führung nutzen. Bad Nauheim ließ uns viel Raum. Nach Davids Vorarbeit reagierte Christopher am schnellsten und konnte aus halblinker Position per Nachschuss flach zum 2:0 erhöhen. Christopher und Benni hatten Krämpfe in den Waden. Letzterer musste deshalb zwei Mal raus. Oli nahm seine Position in der Abwehr ein und löste die Aufgabe hervorragend. Torsten spielte einige schöne Diagonalbälle nach rechts vorne, die die Stürmer allerdings zu selten kontrollieren konnten. In Hälfte zwei wollten wir das besser machen. Allerdings stand der Gegner nun etwas tiefer und auch deutlich besser. Ein paar Minuten nach Wiederanpfiff kassierten wir bei einer Strafecke den 1:2 Anschlusstreffer. Für uns begann die schwerste Phase des Spiels. Bei einem der seltenen gegnerischen Angriffe stimmte bei uns die Zuordnung nicht: Ein Nauheimer stand frei vorm Tor und brauchte nach dem Zuspiel nur noch den Schläger hinhalten – 2:2. Kurz darauf eine ganz kritische Szene. Ein Bad Nauheimer flankt nach rechts in unseren Schusskreis. David versucht in der Rückwärtsbewegung zu klären, spielt den Ball aber im Fallen mit dem Fuß. Zuerst entscheidet einer der Schiedsrichter auf Strafecke. Der andere korrigiert ihn und zeigt auf den Punkt. Er sah hinter David einen sehr gut postierten Nauheimer und damit die Verhinderung einer Großchance. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Peter macht sich im Tor ganz groß und der Schütze schießt halbhoch knapp am rechten Pfosten vorbei. Ein paar Minuten vor Schluss dann doch noch die Führung für uns: Wieder einmal können wir den Ball in Höhe der Mittellinie abfangen, Benni dringt in den Schusskreis ein und schlenzt den Ball ins linke Eck. In der Schlussphase wird es nochmal hektisch und lauter, weil wir nicht eng genug bei den Gegenspielern standen. Die Nauheimer blieben allerdings recht ungefährlich so dass deren Angriffsversuche im Keim erstickt werden konnten. 30 Sekunden vor Schluss brauchte der gegnerische Keeper zu lange um den Ball hinter seinem Tornetz hervor zu holen und der erste gemeinsam erkämpfte Sieg der noch jungen Saison war perfekt.

KSV Baunatal – Rasen Sport Club 4:3 (1:2)

Tore: 0:1 Held (Strafecke) 1:2 Kuhn 4:3 Held (Strafecke) Karten: Held, grün

Der  Spielplan  sah  vor, dass  wir  unmittelbar  nach  dem  Bad  Nauheim -Spiel  gegen  den  KSV  Baunatal  ran müssen. Die  Turnierleitung  gewährte  uns  eine  10  minütige  Pause. Der  Geist  war  willig, aber  das Fleisch  war  schwach. Einige  Spieler  waren  kräftemäßig  am  Ende. Naturgemäß  hatte  der  Ausrichter eine  üppig  besetzte  Bank  und  konnte  mit  vier  Einwechselspielern  nachlegen. Trotzdem  schaffen  wir  es  das  Spiel  ausgeglichen  zu  gestalten. Durch  eine  Strafecke  und  einen  Schuss von  Andi  Kuhn, der  noch  abgefälscht  wurde, können  wir  sogar  zwei  Mal  in  Führung  gehen. Bei  einem  gegnerischen  Angriff  über  rechts  legt  Benni  an  der  linken  Bande  die  Rückhand. Der Baunataler  rennt  hinein  und  kommt  dabei  zu  Fall. Benni  hat  den  Ball, doch  zu  seiner  Verwunderung entscheidet  der  Bad  Nauheimer  Schiedsrichter  auf  Strafecke  und  ahndet  seine  Proteste  mit  der grünen  Karte. Die  kurze  Ecke  kann  der  Gegner  zum  2:2  Ausgleich  nutzen. Danach  gab  es  einen  Bruch in  unserem  Spiel  und  Baunatal  konnte  mit  4:2  in  Führung  gehen. Es  ging  fast  nichts  mehr. Torsten  und  Benni  entschieden, dass  wir  das  Spiel  taktisch  klug  zu  Ende bringen  wollen. Der  zweite  Platz  und  damit  die  Teilnahme  an  der  Zwischenrunde  in  Wiesbaden  sollte nicht  durch  eine  zu  Hohe  Niederlage  gefährdet  werden. Gegen  Ende  des  Spiels  wollte  man  schauen was  noch  möglich  ist, falls  der  Spielstand  eng  bleibt. Bis  dahin  hielten  unsere  Abwehrspieler  bei  eigenen  Abschlägen  minutenlange  den  Ball, was  von einem  Zuschauer  mit  dem  Spruch  „Das  ist  doch  Kindergarten!“ quittiert  wurde. Baunatal  war  mit dem  Spielstand  zufrieden  und  setzte  uns  nicht  unter  Druck. Einige  Angriffe  konnten  wir  verhindern, weil  Christopher  stark  das  Brett  gelegt  hat  und  David  dem  gegnerischen  Spielmacher  permanent bearbeitet  hat. Gut  eine  Minute  vor  Schluss  kommen  wir  per  Strafecke  auf  3:4  heran  und  wollten  in  der  letzten Minute  nochmal  alles  nach  vorne  werfen. Doch  für  einen  konzentriert  vorgetragen  Angriff  und  den Ausgleich  sollte  die  Kraft  nicht  reichen.

Trotz  Niederlage  waren  die  Trainer  stolz  auf  die  kämpferische  Leistung  des  Teams. Den  Spielern  hat es  sichtlich  Spaß  gemacht, weil  sie  alle  Partien  ausgeglichen  gestalten  konnten. Nach  dem  Duschen hat  Peter  Bier  spendiert  und  wir  haben  mit  der  Turnierleitung  gescherzt. Der  Kuchen -Opa  hatte zwischenzeitlich  abgebaut. Die  Vorfreude  auf  die  Zwischenrunde, die  am  12. Dezember  in  der Dilthey -Leibniz -Halle  stattfindet, ist  groß. Dort  verstärken  uns  dann  hoffentlich  Tobias  Maar  und  Eric.

Ein  paar  Fragen  bleiben  offen: Hat  Torsten  noch  sein  Raclette  bekommen? Hat  David  Anschiss  kassiert, weil  er  zu  spät  zum  Essen  kam? Hat  Christopher  nicht  doch  Lust  und  Zeit  die  Zwischenrunde  in  Wiesbaden  mitzuspielen?

Spielbericht Benjamin Held

12.12.2010 Zwischenrunde in Wiesbaden

Tor: Peter Petersen
Abwehr: Bönisch, Held
Mitte: Belly, Rommeck
Sturm: Maar, Kuhn (C), Suppes

RSC - Vorwaerts 4:6 (4:1)
Tore: Held 2 Suppes 2

Zwei unterschiedliche Halbzeiten. Gegen nur 5 Vorwaerts Spieler schoßen David und Benni in der ersten Hälfte jeweils 2 Tore. Der Ball lief recht gut. Nach der Pause verstärkte ein Eintracht Spieler die TGS Vorwaerts und ein weiterer Vorwaerts Spieler (Oberliga?) traf ein. Wir konnten nicht dagegen halten und kassierten 5 Tore ohne selbst noch eines zu erzielen.

Resüme: Der Gegner wird die Punkte aber nicht bekommen.

RSC - DHC 3:2 (0:0)
Tore: Suppes, Kuhn, Held

Das Derby wurde von den guten Abwehrreihen geprägt. Erst nach ca. 30 Minuten gelang David das 1:0 nach Vorlage von Tobias.Und die letzten 10 Minuten hatten es in sich. Eugen Tolmach glich für den DHC aus. Kurz darauf verwandelte Uwe Sponsky eine Ecke zu 2:1 für den DHC. Dann klaute Eric im DHC Schußkreis einen Ball und Andi verwandelte ihn direkt. Kurz vor Schluß erzielte Benni mit eine Ecke das 3:2.

Resüme: Ein schöner Sieg.

RSC - Eintracht 2:6 (1:3)
Tore: Kuhn, Maar

Schon früh erzielte Andi den Treffer zum 1:0 aber der individuellen Klasse der Eintracht Spieler mußten wir Tribut zollen. Ihre Tore erzielte die Eintracht vor allem mit kurzen Ecken. Am Ende machten wir nochmals richtig Druck konnten aber in den letzten 5 Minuten nur noch Tobias ersten Treffer feiern.

Resüme: Gegen eine starke Mannschaft gut gespielt.

Spielbericht Eric Belly

3. Turnier Frankfurt 23.1.2011

Sonntagmorgen 12:00 Uhr Treffpunkt am Hauptbahnhof in Wiesbaden um die Mission Finalrunde in Angriff zu nehmen. Heute können wir aus den Vollen schöpfen, neun Feldspieler und zwei Torhüter. So gut besetzt sind wir diese Saison in noch kein Turnier gegangen und das, obwohl die Etatmäßige Nummer 1 im Tor, Peter Petersen, nach einer Operation nur passiv durch Daumendrücken mitwirken konnte. Stattdessen stehen ein alter Bekannter und ein „Neuzugang“ im Tor: Domi Jörg und Patrick Kehder bisher beim WTHC. Weiterhin wird heute Benjamin Miller sein Debut für den Rasen Sport Club geben. Da wir relativ pünktlich abfahren, können wir die noch relativ leere Halle zum Einspielen nutzen, was möglicherweise noch zum Vorteil wird.

RSC Wiesbaden – TGS Vorwärts Frankfurt III 6:4 (3:3) Aufstellung:

Tor: Jörg Abwehr: Bönisch, Held
Mitte: Romeck
Mitte und Abwehr: Belly, Miller
Sturm: Kuhn (C), Suppes, Maar, Maiweg

Tore: 1:0 Kuhn 2:1 Held (Strafecke) 3.2 Held 4:3 Kuhn 5:4 Held 6:4 Suppes

Gegen die TGS, die erneut nur mit vier Feldspielern antritt, könnten wir bereits einen ersten großen Schritt Richtung Finalrunde machen. Ein Sieg würde bereits einiges an Druck von der Mannschaft nehmen. Der Plan scheint auf aufzugehen, da Andi Kuhn den RSC schnell mit einem Abstaubertor in Führung bringt. Allerdings gleicht die TGS wieder aus, aber Held erzielt nach einer Strafecke, wenn auch erst im Nachschuss, die erneute Führung. Jedoch kann es uns nicht gelingen einen höheren Vorsprung heraus zu spielen und so geht das Führung-Ausgleich-Spiel weiter. Der tätowierte Tingel-Tangel-Bob aus den Reihen der TGS hat an dieser Tatsache erheblichen Anteil und ist an jedem ihrer Tore beteiligt. Das 4:3 durch Kuhn fällt nach schönem Zuspiel von Olli, der sich an der linken Bande über die Vorhand herausdreht, zwei, drei Meter nach innen geht und in den Kreis passt. Ein Ball, den Andi nur noch unter dem herausstürzenden Torhüter durchzuschieben braucht. Auch der letztlich erlösende Treffer zum 5:4 durch Held erfolgt nach einem wunderbaren Zuspiel von Torsten direkt in gegnerischen Kreis. Benni hat keine Mühe den Ball zu verwerten. Das 6:4 durch Suppes gegen konternde Frankfurter fällt kurz vor dem Abpfiff. Festzuhalten bleibt, dass wir definitiv die bessere Mannschaf auf dem Platz waren, uns aber mehr bemühen müssen eine einmal erzielte Führung auch zu halten. Auch dass drei der vier Tore der TGS nach einer Ecke gefallen sind, wurde vom Trainerstab kritisiert. Domi hat uns mit guten Paraden möglicherweise vor Schlimmeren bewahrt.

RSC Wiesbaden – DHC Wiesbaden II 3:2 (2:1)

Tore: 1:1 Suppes 2:1 Held (Strafecke) 3:1 Held

Im zweiten Spiel kommt es bereits zum dritten Mal in dieser Saison zum Hauptstadt-Derby mit dem Erzrivalen DHC. Ein Sieg, oder zumindest ein Unentschieden und wir sind sicher für die Endrunde qualifiziert. Hier lässt es sich zunächst nicht ganz so gut an wie im ersten Spiel und wir geraten in Rückstand. Allerdings kann David mit seinem zweiten Treffer an diesem Spieltag den RSC zurück ins Spiel bringen. Das Tor löst auf der Bank allerdings gemischte Gefühle aus. Natürlich freuen wir uns über jeden Treffer, aber da David den Ball mit der Rückhand am Torhüter vorbeimogelt, wird befürchtet, dass David seine Spiele zukünftig ausschließlich mit der Rückhand bestreiten wird. Benni bringt uns dann mit einem Eckentor kurz vor der Pause auf die Siegerstrasse. Der Spielstand spiegelt die wahren Verhältnisse auf dem Platz jedoch nicht korrekt wider. Der Rasen Sport Club ist die klar überlegene Mannschaft, nur beim Abschluss haben wir mehrere Male Pech. So wird Bens Schuss auf der Linie geklärt, genauso eine Ecke von Torsten. Als Held seinen zweiten Treffer des Spiels erzielt, schient jedoch alles seinen erhofften Gang zu nehmen. Aber wir bringen uns selbst unnötig in Bedrängnis und verhelfen dem DHC kurz vor Schluss zu zwei Strafecken. Beide werden ganz stark von Domi abelaufen, der uns somit, in seinem letzen Spiel für heute, den Sieg, und damit die Finalrunden-Qualifikation festhält. Eric merkt nun an, dass die ewige Bilanz gegen DHC nun ins positive gewandelt worden sei.

RSC Wiesbaden – Eintracht Frankfurt III 1:3 (1:2)

Tore: 1:0 Kuhn

Da Domi uns aufgrund familiärer Verpflichtungen verlassen musste, steht Patrick am heutigen Tag zum ersten Mal im Tor. Das letzte Spiel des Tages beginnt dann auch gut für den RSC. Auf Zuspiel von Benni im Kreis erzielt Andi die 1:0-Führung. Wir bleiben auch die spielbestimmende Mannschaft, bis die Eintracht nach einem 7-Meter zum Ausgleich kommt, obwohl Patrick gut reagiert und den Ball sogar noch berührt. Der 7-Meter-Pfiff war umstritten, aber letztlich wohl berechtigt. Kurz vor der Pause machen sich die schweren Beine bemerkbar. Die Eintracht erzielt die Führung, weil Andi zwar sieht, dass sich sein Gegenspieler in Bewegung setzt, aber nicht mehr in der Lage ist sein Tempo mitzugehen. Olli musste aufgrund von Krämpfen sogar ganz auf die zweite Halbzeit verzichten. In der zweiten Hälfte kippt das Spiel langsam zu Gunsten der Eintracht, die jetzt mehr Zweikämpfe gewinnt und es schafft, fünf Minuten vor Ende, die Führung auf 3:1 auszubauen. Leider gelingt es uns nicht auch nur eine einzige Ecke herauszuspielen. Dennoch haben wir uns, wenn man den Kräfteverschleiß berücksichtigt, anständig geschlagen. Sollte es zu einem Finale um den Aufstieg zwischen uns und der Eintracht kommen und wir fitter ins Spiel gehen können, stehen unsere Chancen sicherlich deutlich besser. Alles in allem war es ein erfolgreicher Nachmittag für den RSC. Zwei Siege und im Aufstiegsrennen noch mit guten Chancen vertreten. Am 27. Februar geht es weiter, dann mit dem Halbfinale gegen die SSG Bensheim II.

Zum Schluss geht noch ein besonderer Dank an Falko und Patrick, die für den RSC die Spiele gepfiffen haben und ihre geringe Einsatzzeit klaglos hingenommen haben. Der größte Dank geht natürlich an Peter Petersen, dessen Daumendrücken diesen Erfolg wohl erst möglich gemacht hat.

Spielbericht: Andreas Kuhn

Epilog:

2. Zwischenrunde in Frankfurt und mir ist folgendes in Erinnerung geblieben. TGS Vorwaerts war die beste Mannschaft und hat gegen uns mit 4 Feldspielern nur knapp verloren und vollzählig gegen die Eintracht 5:5 und gegen den DHC 9:3 gespielt. Gegen die Eintracht haben wir besser gespielt als beim ersten Mal. Nach unserem 1:0 schoß David an den Pfosten und wir kassieren das 1:1 im Gegenzug. Wer weiß wie das Spiel mit einer 2:0 Führung ausgegangen wäre.

Gut gefallen hat mir das wir ZUSAMMEN spielen und das der Ball besser läuft. Ich freue mich auf die Endrunde. Unsere Neuzugänge Ben und Patrick haben beide einen guten Eindruck hinterlassen und sich wie selbstverständlich in die Mannschaft eingefügt. Mir hat es mit dieser Mannschaft viel Spaß gemacht und mit der gezeigten Einstellung werden wir noch mehr haben.

Eric

4. Turnier Finalrunde in Frankfurt 26.2.2011

Nachdem die Finalrunde sicher erreicht wurde, stand am Samstag der vermeintliche Aufstieg auf dem Programm. Bis auf die Torhüterposition waren wir auf jeder Position doppelt besetzt. Das war keine Selbstverständlichkeit, da der Hessische Hockey Verband Schwierigkeiten beim Lesen von Kalendern hat und uns erst eine knappe Woche vorm Spieltag mitgeteilt hatte, dass das Datum auf der Homepage falsch eingetragen war und wir Samstags statt Sonntags spielen müssen. Trotzdem konnten, bis auf Dommi, alle mitkommen, sogar Torsten, der sich eigentlich auf seine letzte Klausur des Studiums vorbereiten wollte. Die Abfahrt war pünktlich, doch ein Stau auf der A3 machte eine rechtzeitige Ankunft unmöglich, so dass und kaum noch Zeit blieb uns einzuspielen und uns an die schwierigen Boden- und Bandenverhältnisse zu gewöhnen.

RSC Wiesbaden – SSG Bensheim II 0:2 (0:0)

Aufstellung: Tor: Petersen
Abwehr: Bönisch, Held
Mitte: Romeck
Mitte und Abwehr: Belly, Miller
Sturm: Kuhn (C), Maar, Nickel, Schardt, Suppes

Größte Torchancen: Kuhn

Vor den Aufstieg hat Gott, und vielleicht auch der Hessische Hockey Verband, jedoch das Halbfinale gesetzt. In unserem Falle kam der Gegner aus Bensheim und war zahlenmäßig in Minimalbesetzung angereist. Wir rechneten und also durchaus Chancen aus und hofften den Gegner im Laufe des Spiels in die konditionelle Enge zu treiben. Dass es letztlich nicht so kommen sollte und fast sogar andersrum lief, hat nicht nur beim Trainerstab völliges Unverständnis ausgelöst. Konnten wir in der ersten Halbzeit noch ein null zu null halten und hätten auch beinahe, kurz vor der Pause, durch Kuhn, auf Zuspiel von Held, die Führung erzielt, wurde in der zweiten Hälfte die Hoffnung auf einen Erfolg immer kleiner. Bensheim ließ konditionell nicht nach, war sogar beweglicher und erzielte die Führung. Beim Rasen Sport Club lief nun gar nichts mehr zusammen. Die Stürmer bewegten sich zu wenig, teilweise überhaupt nicht, und die Bälle aus der Abwehr kamen nicht mehr vorne an (was natürlich auch nicht überrascht, wenn vorne keine Bewegung stattfindet). Als Bensheim auf zwei null erhöhte, hatte man das Gefühl, dass die Mannschaft nicht mehr an einen Erfolg glaubte.

Kurz vor Ende bekommen wir noch zwei Ecken, aber niemand nimmt sich fix die Kugel und versucht das Spiel noch mal schnell zu machen. Die Zeit läuft runter und Bensheim lässt auch keine größeren Chancen von uns mehr zu. Bensheim hat durch sein konzentriertes und konsequentes Spiel die Partie verdient gewonnen und war sogar in der Lage im Finale den späteren Aufsteiger Baunatal zu ärgern. Wir jedoch verlieren das Spiel, scheiden aus und verpassen es, einer eigentlich erfolgreichen Saison die Krone aufzusetzen.

RSC Wiesbaden – Eintracht Frankfurt III 0:4(0:1)

Größte Torchancen: Kuhn (2x), Held, Nickel, Suppes

Statt großes Finale und Aufstieg nun kleines Finale ohne Bedeutung. Trotz der geringen Bedeutung des Spiels läuft nun deutlich mehr zusammen bei Wiesbaden. Zumindest die Stürmer bewegen sich mehr als eben noch. Besser heißt aber nicht gut. Das was im Training geübt wurde, die beiden Stürmer tauschen permanent Positionen um die Verteidiger zu verwirren und so den langen Ball aus der Abwehr zu ermöglichen, wurde immer noch nicht ausreichend umgesetzt. Zählbares konnte folgerichtig auch nicht erreicht werden, auch wenn wir deutlich mehr und auch bessere Torchancen hatten als noch im ersten Spiel. Bei der Eintracht ging das mit Tore schießen besser. Fünfmal rollte die Kugel über die Linie, was uns eine deutlich Niederlage (die höchste der Saison) und Platz vier in der Endabrechnung einbrachte.

Auch wenn der letzte Spieltag nun gar nicht nach unseren Vorstellungen verlief, war es trotzdem eine erfolgreiche und schöne Saison. Immerhin haben wir die halbe Liga hinter uns gelassen. Fehler sind dazu da, dass man aus ihnen lernt und die nächste Saison kommt bestimmt.

Besonderer Dank an Falko, der als Schiedsrichter mit dabei war, an Torsten, der trotz Klausurstress auf dem Platz stand, an Sabrina, die sich das alles, zumindest äußerlich unbeschadet, von der Tribüne aus angesehen hatte und natürlich an Jeden, der im Laufe der Saison gespielt hat und seine Knochen dem Rasen Sport Club zur Verfügung gestellt hat.

Dass Bier und Hockey einfach untrennbar zusammengehören, zeigte sich anschließend im 60/40, wo eine schwache Form am Krummstock durch herausragende Leitungen am Bierglas ausgeglichen werden konnten. Auch hier waren wir eine spielfähige Mannschaft mit ausreichend Wechselspielern, denn 10 von 13 waren mitgekommen. Und schon waren die zwei Niederlagen gar nicht mehr so schlimm…

Spielbericht: Andreas Kuhn